Gründen
13.06.2010 17:19

Ein amerikanischer Traum kann Wirklichkeit werden

Viele Deutsche kehren der Bundesrepublik Deutschland den Rücken, um sich im Ausland selbständig zu...


Cat: Beratung
05.06.2010 16:31

Starthilfe für die Existenzgründung

Gerade jetzt nach der Wirtschaftskrise müssen viele Menschen neu anfangen. Möglicherweise hatten...


Cat: Businessplan
29.05.2010 16:30

Das Büro für Existenzgründung

Der absolute Trend jetzt nach der Wirtschatskrise sind Existenzgründungen. Man hat nun die...


Cat: Beratung
24.05.2010 17:28

Voraussetzungen für die Existenzgründung

Wenn man eine Existenz gründen möchte, dann muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Vorteile...


Cat: Beratung

Gründerförderung in Deutschland

Die Zahl der Unternehmensgründungen ist seit dem Rekord-Gründungsjahr 2004 stetig zurückgegangen. Im Jahr 2008 gab es nach Angaben des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn lediglich 399.000 Neugründungen. Im Zuge der Wirtschaftskrise und der steigenden Arbeitslosigkeit darf aber erwartet werden, dass die Zahl der Unternehmensgründungen 2009 wieder ansteigen wird. Da es besonders in wirtschaftlichen Krisenzeiten schwierig ist, mit einem jungen Unternehmen am Markt Fuß zu fassen, engagieren sich Bund und Länder mehr denn je in der Gründerförderung. Dabei werden grundsätzlich drei Arten der Gründerförderung unterschieden:

Gründerzuschüsse:
Zuschüsse zeichnen sich dadurch aus, dass sie nicht zurückgezahlt werden müssen. Es handelt sich sozusagen um ein Geschenk vom Staat. Unter den Gründerzuschüssen sticht der Zuschuss zum Gründercoaching der KfW-Mittelstandsbank (Förderbank des Bundes) hervor. Bezuschusst werden  Coachings auf den Gebieten Wirtschaft, Finanzen und Organisation. Hauptvoraussetzung für die Beantragung des Zuschusses ist, dass der Zeitpunkt der Unternehmensgründung oder –übernahme noch nicht länger als fünf Jahre zurückliegt. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der KfW-Mittelstandsbank unter dem Stichwort „Gründercoaching Deutschland“.

Förderdarlehen:
Ein Förderdarlehen hingegen ist rückzahlungspflichtig. Allerdings hat es den Vorteil, dass der Zinssatz meist erheblich unter den üblichen Marktkonditionen liegt. Daneben gibt es auch Förderdarlehen mit Tilgungsverzögerung, sodass die Liquidität des jungen Unternehmens in den Anfangsjahren nicht zu stark belastet wird. Das KfW-StartGeld bietet sogar beide Vorteile kombiniert. Mit Krediten für maximal zehn Jahre bei einem niedrigen Nominalzinssatz werden Investitionsvorhaben kleinerer und mittlerer Unternehmen in den ersten drei Jahren nach der Gründung gefördert.

Bürgschaften:
Für die Aufnahme eines Kredits fordert die Bank normalerweise Sicherheiten in Höhe der Darlehenssumme. Dies können beispielsweise Sachwerte, Immobilien oder Lebensversicherungen sein. Kann der Unternehmer diese nicht vorweisen, wird er in den meisten Fällen keinen Kredit bekommen. Ohne Kreditaufnahme ist aber eine Unternehmensgründung in den meisten Fällen nicht möglich. In vielen Bundesländern bieten deshalb sogenannte Bürgschaftsbanken Neugründern eine Übernahme der Bürgschaften für Investitionskredite an. Natürlich werden die Investitionsvorhaben vorher von der Bürgschaftsbank auf ihre Erfolgsaussichten hin kritisch geprüft.

Obwohl Zuschüsse bei vielen Jungunternehmern die beliebteste Form der Gründerförderung sind, ist nicht von der Hand zu weisen, dass Förderdarlehen und Bürgschaften einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Gründungsgeschehen in Deutschland nachhaltig zu fördern.