Category: Beratung, Businessplan
Betriebswirtschaftslehre für Existenzgründer
Die Entscheidung ein Unternehmen zu gründen, bedarf in der Regel mehr Arbeit und Wissen, als sich dies, etwaige Existenzgründer erhoffen. Das "Aus" für ein Unternehmen basiert nicht zu selten auf mangelnder Erfahrung und unzureichenden Informationen über die Führung eines Unternehmens.
Angefangen bei der Wahl der Unternehmensform und der Wahl des Firmennamen, bis hin zum Beantragen und Ausfüllen der benötigten Formulare und Anträge, worunter vor allem die Gewerbeanmeldung zählt.
Im Gegensatz zur Gründung eines so genannten "Gewerbe mit beschränkter Haftung" (GmbH), einer AG, bzw. KG oder sogar einer "Offenen Handelsgesellschaft" (OHG), fordert die Gründung eines Einzelunternehmen, das ausschließlich unter der Führung und Verantwortung einer einzelnen Person steht, deutlich weniger Wissen. Doch auch hier sind einige Dinge zu beachten, wie etwa das Verhältnis zwischen dem aufzubringenden Eigen- und Fremdkapital, wobei die grundsätzliche Empfehlung bei mindestens 15 Prozent Eigenkapital liegt, um das Risiko, bereits nach kürzester Zeit Verluste zu erzielen, möglichst gering gehalten wird.
Um den Eintrag in das Handelsregister sowie der Gewerbeanmeldung kommen jedoch auch Gründer eines Einzelunternehmens (e.K) nicht herum. Schließen sich mehrere Kaufleute zur Gründung eines Unternehmens zusammen, stellt sich eine der wichtigsten Fragen überhaupt in der Regel gleich zu Beginn: Welche Rechtsform wäre die am besten geeignete für das jeweilige Unternehmen? Grundsätzlich muss diese Entscheidung von den Gründern selbst getroffen werden, eine beliebte Form der Rechtsform einer Existenzgründung stellt jedoch in der Regel eine GmbH dar, da sie die sicherste Wahl ist, bei einem eventuellen Versagen des gegründeten Unternehmens ohne privaten Schulden dazustehen.